130 X 130

130 X 130
ein format mit etwas geschichte
ein mass, das inzwischen bei uns festen boden gefunden hat.
ein lebendiger prozess, getragen von freiheit und toleranz, findet hier seine bildhafte form.
wie leicht ist es, so etwas umzusetzen?
einige zeit ist vergangen, und im rückblick lässt sich nun ein stück weg beschreiben.
vieles scheint selbstverständlich, und doch blickt man zuversichtlich nach vorn.
ja, wir schaffen das. und wenn nicht, war es zumindest ein versuch.
denn wer kennt ihn nicht, den charakter, der wie ein alter poststempel prägnant in uns allen eingeschrieben ist.
der kreative prozess
im fortlaufenden dialog der ideen entsteht eine einzigartige verschmelzung unterschiedlicher künstlerischer perspektiven.
im mittelpunkt steht die freude am gemeinsamen schaffen, getragen von gegenseitigem respekt und vertrauen.
die werke wachsen organisch, verändern sich ständig, während jeder von uns seine eigene handschrift und emotionen einbringt.
jeder der beiden köpfe beginnt ein gemälde, möglichst so grundiert, dass das fertige werk „nach gewicht“ bewertet werden könnte 😉.
die ersten linien und farben finden ihren platz.
kritzel, kratzel, der austausch beginnt.



ein konstanter rhythmus im austausch? den gibt es nicht, und das ist auch völlig in ordnung so.
das prinzip der freiheit bringt es mit sich, die dinge nicht zu kleinkariert zu sehen oder zu machen.
das bedeutet jedoch keineswegs, dass wir aufgegeben hätten, im gegenteil:
wir bleiben dran, motiviert und voller elan.
die bilder wachsen in ihrem eigenen tempo, und mit der zeit, die vergeht, wächst auch die freude darüber, was entsteht und sichtbar wird.


auch spannend sind die blicke, die man unterwegs erntet:
welcher affe zwängt sich denn da mit diesem „monsterbild“ ins tram?
territorien werden gestört, und doch findet man immer irgendwo sein plätzchen.
aber es sind nicht nur kritische blicke, auch neugierige, interessierte gesichter sind dabei.
da wir nicht weit voneinander wohnen, kommt hin und wieder auch das fahrrad zum einsatz.
und wenn kein wind geht, ist man froh, sonst wird das segel zum treffpunkt gefahren.


neues entsteht, mal grösser, mal kleiner, aber immer wundervoll.
eine welt für nah und fern öffnet sich zunehmend.
es ist eine umlegung der zeit, und der spiegel ist die vielfalt.
man ertappt sich dabei, immer wieder in die bilder zu starren und neues zu entdecken.
ein klares zeichen: wir sind auf dem richtigen weg.
so wie man sich im schaffensprozess verliert, öffnet sich auch der weg, sich in diesen bildern selbst zu verlieren.

nahe dem „ende“, wenn es das überhaupt gibt.
ja, inzwischen ist über ein jahr vergangen, und wir machen einfach weiter.
nicht, weil wir müssen, nein, es ist der nektar, der uns bezirzt. 😊
wir wollen weitermachen.
wie man so schön sagt, die zeit ist zeugin.
es gibt eine dynamik im schaffen und erschaffen.
was in diesem blog nur am rande erwähnt wurde, es ist keineswegs selbstverständlich, dass so etwas funktioniert.
die erfahrung hat uns das gelehrt.
umso grösser ist heute die wertschätzung für das, was entstanden ist, und noch entstehen wird.
Ausstellung
Wann: 27.–30. November 2025
Wo: KORNSCHÜTTE (Rathaus Luzern), Kornmarkt 3, 6004 Luzern
Weitere Infos: ARTdeSUISSE Luzern | Herbstausgabe 2025 – ARTdeSUISSE Cosmopolitan


