marARThon
marARThon – ein freier dialog auf papier
mararthon ist ein fortlaufendes kunstprojekt, das für spontanität, begegnung und den mut steht,
sich ganz dem kreativen moment hinzugeben.
der name ist programm: eine künstlerische aktion, ein lauf durch ideen, formen und emotionen – ohne ziel,
aber mit vollem einsatz.
wenn beim marathon die distanz beeindruckt, dann ist es bei uns die entstehende vielfalt.
man könnte sagen: es geht nicht um qualität im klassischen sinn, sondern um quantität,
jedoch im kontext von freiheit, spontanität und purem vergnügen.
Sätze wie „wie frei kann eine zeichnung sein?“ oder „jede seite ist irgendwann voll.“ prägen unseren gemeinsamen geist.
entstanden ist mararthon eigentlich im jahr 2024.
der name war damals aber noch nicht präsent.
aus unserer gemeinsamen lust am unmittelbaren ausdruck heraus treffen wir uns immer wieder an unterschiedlichen orten,
in cafés, draussen in der stadt.
was zählt, ist der moment, das zusammenspiel, die offenheit.
einer dieser momente ereignete sich im sommer 2025 in schwamendingen, geschützt unter dem dach eines pavillons auf dem sogenannten deckel.
während der regen einsetzte, drehten wir auf, ein blatt voller farbe wurde zur königin des schwarms.
die tropfen lösten die farbe auf, die wir mit anderen blättern wieder einzufangen versuchten.
im nu entstand ein ganz besonderer wurf, getragen von besessenheit, freude am spiel und dem glück des augenblicks.
in dieser atmosphäre wurde das wort mararthon geboren.
wie funktioniert der mararthon:
wir arbeiten auf 30 × 30 cm grossen blättern, meist mixed media auf papier.
dieses quadratische format hat sich fast von selbst ergeben, kompakt, ausgewogen, perfekt.
einer von uns beginnt mit einer zeichnung, dann wird getauscht.
der andere greift auf, verändert, ergänzt, bis ein neues ganzes entsteht.
jedes blatt erzählt seine eigene geschichte, geprägt von freiheit, zufall und gegenseitigem vertrauen.
ähnliche figuren und formen tauchen auf, bleiben aber stets im fluss. kein werk gleicht dem anderen,
und doch verbindet sie eine gemeinsame energie: das unbändige vergnügen am schaffen.
manchmal werden wir dabei beobachtet, manchmal ignoriert, manchmal freundlich angesprochen, oder auch gebeten, weiterzuziehen.
doch immer bleibt der kern derselbe: respekt vor dem ort, offenheit im tun, freude am austausch.
mararthon ist kein wettbewerb, sondern eine haltung.
ein projekt, das wächst, sich wandelt und weiterläuft – bild um bild, begegnung um begegnung.






